Sex-Sklaven und der Überwachungsstaat – Warum Menschenhandel ein gefährlicher Begriff ist

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Übersetzung des Artikels:

http://reason.com/archives/2014/04/22/sex-slaves-and-the-surveillanc

von Thaddeus Russell, er lehrt Geschichte und Amerikanistik am Occidental College. Sein neuestes Buch ist A Renegade History of the United States (Free Press)

Dieser Artikel erklärt die gefährlichen geschichtlichen Zusammenhänge der Begriffe der „Weißen Sklaverei“ bis hin zum heutigen „modernen Sklavenhandel“. 

Sex-Sklaven und der Überwachungsstaat

Warum ‚Menschenhandel‘ ein gefährlicher Begriff ist

Ihr Name ist unbekannt, wie der von fast allen Opfern. Nicht älter als ein Teenager, sie hat große, Augen, die auf den Boden starren, lange gewellte Haare und blasse Haut. Sie trägt ein unscheinbares weißes Kleid, was darauf hindeutet, dass sie ein unschuldiges Leben führte, bevor sie sich in diesem Verließ wiederfand. Sie starrt durch die Gitterstäbe ihres Käfigs, und weil sie sich nicht selbst retten kann, betet sie für ihre Rettung. Hinter ihr ein Mann mit Hut und einen lasziven Lächeln, der gebannt durch den Rauch seiner Zigarre auf seine Beute blickt. Er hat bezahlt, um sie zu vergewaltigen und sie ist machtlos und kann ihn nicht stoppen. Sie ist eine „weiße Sklavin“.

Dieses Mädchen ist eine verbildlichte Darstellung. Sie existierte nur in einem Bild, welches Teil einer Flut von Darstellungen im frühen 20. Jahrhundert war, in der Heerscharen von weißen amerikanischen Mädchen und Frauen gegen ihren Willen festgehalten und zur Prostitution gezwungen wurden. Tausende von Zeitungsartikeln, Bücher, Predigten, Reden, Theaterstücke und Filme zeigten eine große Schattenwirtschaft, in der Entführer und Zuhälter eine gottähnliche Macht über junge weibliche Sexsklaven hatten. Historiker sind sich heute einig, dass diese Darstellungen größtenteils oder gänzlich Erfindungen waren. Es gibt kaum einen nachprüfbaren Beweis, dass amerikanischen Frauen entführt und körperlich in die Prostitution gezwungen wurden oder dass ein Mädchen, wie auf dem Bild, überhaupt existierte.
Das war nicht bloß eine harmlose Verbreitung von Mythen. Die von der Bewegung gegen „Weiße-Sklaverei“ stellten Forderungen auf, die dazu beigetrugen, die Befugnisse der Polizei zu erweitern und durch Anordnungen von Regierungsbehörden zu stärken. Seit dem Ausbruch dieser Panik, haben diese Institutionen Hunderttausende von Frauen, die als Prostituierte arbeiteten, eingesperrt und sterilisiert, ihre Kinder von ihnen genommen, sie auf die Straßen gezwungen und in abhängige Beziehungen mit männlichen Kriminellen gebracht, was ihre Arbeit zu den gefährlichsten in der Welt machte.
Die gleichen Behörden verfolgten auch schwarze, jüdische, Latinos, und asiatische Männer, einfach aus dem Grund, weil sie intime Beziehungen mit weißen Frauen hatten; verschlimmerten die Einwanderungsbeschränkungen; etablierten Präzedenzfälle für einige der schlimmsten Verletzung der Regierung gegen die Privatsphäre und Bürgerrechte in der amerikanischen Geschichte; bildeten nun die Grundlage für den modernen Überwachungsstaat.
Die moderne Bewegung gegen „Menschenhandel“, auch „moderne Sklaverei“ genannt, ist auffallend ähnlich dem Kreuzzug gegen „Weiße Sklaverei“ vor einem Jahrhundert, sowohl in der Rhetorik als auch in den Auswirkungen für die individuelle Freiheit und Staatsmacht.
Im Jahr 1907 startete die amerikanische Bundesregierung ihre erste gemeinsame Antwort auf die „Weiße-Sklaverei-Panik“, als die Einwanderungskommisson der Vereinigten Staaten – bekannt als Dillingham Kommission, benannt nach ihrem Vorsitzenden, Senator William P. Dillingham von Vermont – eine 12-Städte-Untersuchung ins Leben rief über die „Einfuhr und Beherbergung von Frauen für unmoralische Zwecke.“ Die Kommission fand zahlreiche im Ausland geborene Prostituierte, die auf freiwilliger Basis ihr Gewerbe ausübten, und sie haben einige Frauen entdeckt, die „praktisch in die Prostitution gezwungen“ wurden, durch Gewalt oder Androhung von Gewalt, aber sie entdeckten niemanden wie das Mädchen aus der bildlichen Darstellung.
Die Ermittler gaben auch zu, dass „zum Schutz gegen die reißerischen Glaubensvorstellungen, die immer weiter verbreitet waren, es am besten ist, zu betonen, dass die Ermittler dieser Kommission zu der Erkenntnis gekommen sind, dass weder alle als auch auch keine Mehrheit der ausländischen Frauen und Mädchen, die in den Vereinigten Staaten Prostitution ausüben… in dieses Leben gezwungen oder verschleppt wurden. „Trotzdem reagierte die Regierung auf dieses Ergebnis mit einem immensen Schlag gegen die Handelsfreiheit, die Aufenthaltsfreiheit und der Sexualität, sowohl für die amerikanischen Bürger als auch für diejenigen, die in den Vereinigten Staaten lebten.
Angetrieben von der Annahme, dass keine geistig gesunde Frau selbst wählen würde Sex zu verkaufen, außer durch übermächtigen Zwang, verschmolzen Anti-Weiße-Sklaverei-Aktivisten die imaginäre Sex-Sklaverei mit allen Formen der Prostitution und unmoralischer Sexualität. Obwohl nie eine Frau gefunden wurde, die gegen ihren Willen in das Land gebracht wurde, um Sex zu verkaufen, wurden Beamte der Einwanderungsbehörde angewiesen, dieser angeblichen Flut entgegen zu wirken, nicht nur mit der Verweigerung der Einreise für jede Frau, die unter Verdacht steht Prostituierte zu sein, sondern auch für jede Frau, die außerhalb der Ehe sexuelle Beziehungen oder Kindern geboren hatte.
Zwischen 1907 und 1911 wurden ungefähr 80.000 Frauen, die als Prostituierte oder sexuell unmoralisch verdächtigt galten, aus den USA ausgewiesen. Die Einwanderungsbehörde beauftragt auch Undercover-Agenten um als Spione in Salons, Cafés und Eisenbahnstationen zu arbeiten, wo man glaubte, das dort Prostituierte seien, dies diente obendrein einer Art Volkszählung in Rotlichtvierteln und Prostituierte sollten dazu verführt werden, sich direkt auf der Straße anzubieten.
Typischerweise wurden Migrantinnen, die bei der Prostitution erwischt wurden, deportiert. Nach der Texas State University Historikerin Jessica R. Pliley, Autorin des demnächst erscheinenden Buch „Policing Sexualität“ (Kontrolle der Sexualität), war für die Einwanderungsbehörde „das Problem der weißen Sklaverei in Wirklichkeit ein Problem mit ausländischer Prostitution.“
In 1909 entsandte die Einwanderungsbehörde seinen leitenden Weißen-Sklaverei-Ermittler nach Europa, einen Mann namens Marcus Braun, um die Ursachen für den Zustrom von ausländischen Prostituierten in Amerika zu ermitteln. Braun war erstaunt, dass er in London, Paris, Berlin, Moskau und Brüssel herausfand, dass Prostituierte seitens der Behörden und innerhalb der großen Mehrheit der Gesellschaft als gewöhnliche Lohnarbeiter gesehen werden. Er war noch mehr erstaunt über die Prostituierten selbst, die ihm erzählt, dass sie die USA in erster Linie als lukrativer Markt sehen, da die amerikanischen Moral das Angebot der Wettbewerber beschränkt und damit die Preise für ihre Dienstleistung erhöht. Braun stellte in seinen Forschungen fest, dass – im Gegensatz zu der damals vorherrschenden Weißen-Sklaverei-Erzählung – es keine internationale Organisation von Entführern und Zuhältern gab, die die „unschuldige und tugendhafte Weiblichkeit ausbeuten“.
Dennoch reagierte 1910 der Kongress auf die anhaltende Hysterie, indem die USA den „White-Slave Traffic Act“ beschloss, besser bekannt als der „Mann Act“ (benannt nach seinem Verfasser, dem Kongressabgeordneten James Illinois Robert Mann), wonach es als Verbrechen galt, Frauen „zum Zwecke der Prostitution oder Unzucht, oder für einen anderen unmoralisch Zweck“ über die Staatsgrenzen zu transportieren. Mann, wie die Hauptunterstützer des Gesetzes auch, war ein treuer Republikaner, der als Verfechter der progressiven Regulierung der Eisenbahnen, das Frauenwahlrecht und der „Pure Food and Drugs Act“ galt. Viele der Demokratischen Rassentrennungen in den Südstaaten, wurden durch Geschichten von dunkelhäutigen Männern bestärkt, die weiße Frauen handelten und beschafften, und eben so wurde durch Progressivität die Gesetzgebung unterstützt.
Innerhalb kurzer Zeit verabschiedeten 45 Staaten die „Weiße-Sklaverei-Gesetze“, die (zusammen mit Gesetzen gegen „unbürgerliche“ Häuser) dazu verwendet wurden, um die meisten Rotlichtbezirken des Landes auszumerzen, Bordelle zu schließen, in denen Prostituierte normalerweise den Schutz der „Madams“ genossen, und platzierten die Sexarbeiterinnen auf einer Strecke zwischen Armenhäusern, Besserungsanstalten und Gefängnissen auf den Straßen.
„Unter diesen Umständen“, schreibt Ruth Rosen in The Lost Sisterhood (1983), der grundlegenden Geschichte der amerikanischen Sex-Arbeit, „ist es nicht verwunderlich, dass Zuhälter begannen die Durchführung von Prostitution zu dominieren.“ Mit der rechtlichen Verbannung wurde Sexarbeit vom weiblichen Eigentum zur männlichen Macht überführt. Obwohl sie sicher manchmal in Bordellen ausgebeutet wurden, „so hatten die Damen und Prostituierten eine beträchtliche Macht in ihren Beziehungen zu Kunden ausgeübt“, schreibt Rosen. „Jetzt wurde die Prostituierte leichte Beute von sowohl Zuhältern als auch organisierter Kriminalität. In beiden Fällen hat die physische Gewalt gegen Prostituierte rapide zugenommen.“
Innerhalb der Regierungsbehörden, ermächtigt von der „Weißen Sklaverei Hysterie“, gab es das Bureau of Investigation (BOI), welches im Jahr 1908 zum Teil geschaffen wurde, um die Einfuhr und den zwischenstaatlichen Transport von Prostituierten zu untersuchen. Mit dem erweiterten Auftrag des „Mann Act“ wuchs das Büro schnell, von rund 60 Agenten auf mehr als 350 innerhalb von nur fünf Jahren, durch die Eröffnung von „Weiße-Sklaverei-Ämtern“ in jeder größeren Stadt im Land.
Während dieser Zeit machten „Weiße-Sklaverei-Fälle“ fast ein Drittel der Arbeit des Präsidiums aus. Mit der Zeit wurde 1935 das Federal Bureau of Investigation umbenannt, die Behörde hatte Zehntausende von Amerikanern wegen angeblicher Verletzung des „Mann Act“ untersucht. Pliley hat festgestellt, dass ein beträchtlicher Teil dieser Fälle nicht kommerzielle Verbrechen betrafen, sondern Beziehungen zwischen älteren Männern und Mädchen, Ehebruch, häufig den Partner wechselnde junge Mädchen, und Paare unterschiedlicher ethnischer Herkunft.
„Die Anti-Weiße-Sklaverei-Bewegung bildete einen wichtigen Strang des Aktivismus der progressiven Ära „, Pliley schreibt, „da wurden die Schlafzimmer gesäubert, in der gleichen Weise wie Aktivisten versuchten, die Politik, die Marktwirtschaft und die Arbeitsverhältnisse aufzuräumen.“ Genauer gesagt, die vom BOI untersuchten Fälle von sexueller Unmoral „brachten den durchschnittlichen Amerikaner aus allen Klassen unter staatliche Überwachung.“
Der berühmteste „Mann Act“-Fall war die Verfolgung des schwarze Schwergewichts-Box-Weltmeister Jack Johnson, dessen „schamlose“ Beziehungen mit weißen Frauen den Zorn der BOI Ermittler und des General-Staatsanwalts von Illinois auf sich zogen. Johnson wurde für schuldig befunden, eine Prostituierte, mit der er eine Affäre hatte, über Staatsgrenzen transportiert zu haben, und er wurde zu einer Geldstrafe von 1.000 $ und einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Pliley argumentiert, dass das moderne FBI auf der Arbeit der „Weißen-Sklaverei-Abteilungen“ aufbaut, „was die BOI in eine wahrhaft nationale Ermittlungsagentur verwandelte.“ Die Durchsetzung des „Mann Act“, „rechtfertige die Appelle der Untersuchungsbehörde an den Kongress für mehr Mittel und etablierte seine Autorität in der öffentlichen Gesellschaft.“ Am wichtigsten ist, die „Weiße-Sklaverei-Untersuchungen“ wurden ein aggressiveres Modell als die bisher existierenden für Bundespolizei – beide versuchten, Rechtsverletzung zu verhindern und gegen normale Bürger zu ermitteln, um damit wichtige Präzedenzfälle zu schaffen, dabei spielte die Behörde eine wichtige Rolle, welche wir heute als FBI kennen.
Nachdem J. Edgar Hoover 1924 die Leitung des BOI übernahm, verdoppelte er die Anstrengungen des Präsidiums, die „zwischenstaatliche Unmoral“ jenseits kommerzieller Sitten zu kontrollieren. Durch die 1920er und 1930er Jahre, startete das Präsidium Zehntausende von Kontrollen und sicherte mehr als 7.000 Verurteilungen wegen Fällen von Bigamie, Ehebruch, „vorher keuschen, oder sehr jungen Frauen oder Mädchen“, oder die Beziehungen zwischen weißen Frauen und nicht weißen Männern. Solche Fälle stellten den größten Teil der Arbeit des Präsidiums in diesem Zeitraum dar. Wie Pliley es ausdrückt, „das Wachstum der amerikanischen Staates im zwanzigsten Jahrhundert kam zu einem nicht geringen Teil durch seine Kontrolle von Frauenkörpern.“
Die „Weiße-Sklaverei Hysterie“ brachte auch einen der grausamsten Verwendungszwecke der Staatsmacht in der Geschichte der USA hervor. In mehreren Staaten, befähigte eine Verurteilung wegen „Weißer-Sklaverei“ automatisch dazu die Frau zu sterilisieren. Zwischen 1907 und 1950 wurden rund 40.000 Frauen zwangssterilisiert, die meisten wegen Prostitution oder sexueller Unmoral.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sowohl der Begriff „Weiße-Sklaverei“ als auch die Verfolgung „unmoralischer Sexualität“ in Verruf, und so hörten Anklagen wegen Verletzungen des „Mann Act“ praktisch auf. Aber ein neuer Grund entstand in den frühen 2000er Jahren, der eine verblüffende Ähnlichkeit hat mit dem Schrecken, den die frühen 1900er Jahren mit sich trugen. Nachdem nur noch sporadisch in den 1990er Jahren darüber berichtet wurde, explodierte das Wort „Menschenhandel“ in den Nachrichten und wissenschaftliche Artikel zu Beginn der Ära George W. Bush.
Bei einer wissenschaftlichen Untersuchung über Google wurden nur 50 Ergebnisse für den Begriff im Jahr 1998 und 71 im Jahr 1999, aber 161 Ergebnisse im Jahr 2000, 293 im Jahr 2001, 496 im Jahr 2002, 758 im Jahr 2003 und 1.100 im Jahr 2004 gezählt. Die Zahl wuchs weiter auf rund 6.000 in jedem der letzten drei Jahre. Die Bewegung gegen den Menschenhandel, oder „moderne Sklaverei“, ist heute ein globales Phänomen, das bei weitem den Umfang der „Anti-Weißen-Sklaverei“ übertrifft.
Siebenundzwanzig Millionen Menschen, so wird uns von den Vereinten Nationen, zahlreichen NGOs, und dem US-Außenministerium, gesagt, leben rund um den Globus in Leibeigenschaft. Zwar gibt es allgemeine Konsens der Wissenschaftler, dass die meisten Menschen, die gezwungen sind, zu migrieren und zu arbeiten, landwirtschaftliche und häusliche Arbeitskräfte sind, der Löwenanteil der Aufmerksamkeit in der Anti-Menschenhandels-Kampagne konzentriert sich aber auf die Sexarbeiter.
Wie bei der „Weißen-Sklaverei“, gibt es keinen Anlass zu glauben, dass die tatsächliche Zahl der Sklaven in der Welt auch nur annähernd so hoch ist, wie behauptet. Der Ursprung dieser Zahl wurde von einer Reihe von Wissenschaftlern und Journalisten zurückverfolgt, allen voran Laura Agustin, Elizabeth Bernstein, Maggie McNeill, und Ronald Weitzer, die dies der Arbeit eines einzigen Mannes zuordnen: Kevin Bales, dem Gründer der „Free the Slaves“-Lobby-Gruppe, der die Zahl durch Schätzungen, Vermutungen und einer weitumfassenden Definition von „Sklaverei“, aufstellte.
Als eine weitere Parallele, zu dem vergangenen Jahrhundert, haben mehrere Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen dem Menschenhandelsdiskurs und der Forderung nach Einwanderungsbeschränkungen identifiziert. Die neue Panik war auch Anlass für neue Institutionen innerhalb der kommunalen und Landesregierungen, deren eigentlicher Auftrag es ist „Menschenhändler“ zu verfolgen, welche zu der Verfolgung von mehr Frauen führte, die auf freiwilliger Basis Sex für Geld verkaufen. In Florida prüft der Landtag gerade einen Gesetzentwurf, welcher eine unfreiwillige psychiatrische Anstaltseinweisung von sexuell ausgebeuteten „Opfern“ erlauben würde.
Im Jahr 2000 wurde duch das „Gesetz zum Schutze vor Menschenhandel“ im State Department eine Abteilung eingerichtet, zur Überwachung und Bekämpfung des Menschenhandels, welches die Zahl von 27 Millionen „Sklaven“ auf seiner Website propagiert und darauf abzielt “ Auslandshilfen und öffentliches Engagement gegen Menschenhandel zu fördern“. Einige dieser Auslandshilfen beinhalten Programme in Asien, in denen NGOs und lokale Regierungen verhaftete SexarbeiterInnen „rehabilitieren“ indem sie zu Fabrikarbeit gezwungen werden.
Die Geschichte von Amerikas erster „Sex Panik“ sollte uns zu denken geben, bevor wir uns wieder auf etwas einlassen, dessen Nutzen wahrscheinlich bestenfalls nicht nur minimal sein wird, sondern mit ziemlicher Sicherheit mehr Frauen ins Gefängnis und mehr Polizisten in unser aller Leben bringen wird.

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