Vom Hurensohn zum Freier

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Bevor ich zum eigentlichen Thema meines Abenteuers gerate, wäre es vorteilhaft wenn ich etwas über mich erzähle. Um es kurz zu fassen: Ich bin fast 21 Jahre alt, Fachabiturient und Sohn einer Sexarbeiterin, die sich neben dem Ausüben Ihres Handwerks auch politisch und gesellschaftlich für Prostituierte und deren Rechte engagiert.  Allein ein „Hurensohn“ zu sein hätte einen eigenen Artikel verdient, jedoch ist es für mich mittlerweile so normal wie es für den Sohn einer Bäckerin ist. Ich hab durch die Tätigkeit meiner Mutter schon öfters mit Prostituierten Kontakt gehabt, als auch mit Freiern. Letzteres ist auch in meinem Freundeskreis keine Seltenheit. Jedoch habe ich nie sexuelle Dienstleistungen in Anspruch genommen, ich empfand es immer als „komisch“. Ich bin jemand der meist viel zu kompliziert denkt und mir war es bisher immer zu einfach, eine Frau zu besuchen, ihr Geld zu geben und dann die Möglichkeit zu haben mit ihr Sex im abgesprochenen Rahmen zu haben. Das ich nie darüber nachgedacht hätte wäre gelogen, jedoch war da immer so eine Art Unbehagen. Zudem hat man als Schüler nicht gerade die Finanzen, um sich sicher zu sein, sein Geld richtig anzulegen.

Aber einen Freitag dachte ich mir dann, irgendwann muss ich es doch ausprobiert haben. Die Bedingungen waren eigentlich perfekt. Ein Freund von mir, der bereits Erfahrungen mit Paysex hat, hat mich darauf angestoßen doch ein Bordell zu besuchen. Somit wäre ich schon einmal nicht alleine und komplett auf mich selbst gestellt im Dschungel des horizontalen Gewerbes. Weiterhin hatte ich seit einem Monat meinen Führerschein und ein Auto zur Verfügung stehen, was sehr vorteilhaft in der Gegend ist, in der ich wohne. Öffentliche Verkehrsmittel kann man ab 23:00 schon vergessen. Von der Steuerrückzahlung die ich im Februar erhielt, waren sogar noch 130 Euro über, für die ich noch keine notwendige Verwendung sah.

Also ab zu meinem Kollegen und erstmal recherchiert wo man den hin könnte. Zur Auswahl standen das Eros-Center und Anzeigen in verschiedensten Erotik-Portalen. Wir haben es erst ruhig angehen lassen und ausgiebig gesucht, mein erstes Mal mit einer Prostituierten sollte ja schon etwas Besonderes sein. Da bei uns in der Nähe keine für Qualität stehenden Etablissements angesiedelt sind hat sich die Suche dann ziemlich hingezogen. Bis wir uns das das erste Mal auf den Weg gemacht haben vergingen 3 Stunden. Unser erstes Ziel war gegen 0 Uhr ein Eros-Center.

Meinen Wagen stellte ich an der Filiale eines gegenüberliegenden Fast-Food Restaurants ab und bewegte mich Richtung Laufhaus. Vor dem Laufhaus viele Autos und Menschen, hätte ich mir denken können, es ist Freitag Nachts und in Stadt “xxx” wird gerne gefeiert. Also kein Wunder, das man an der wohl bekanntesten Anlaufstelle für Paysex in der Gegend, auch viele Volltrunkene mit dem gleichen Ziel antrifft. Nachdem wir ein, zwei Runden gedreht haben und ich mich von der Menge an Menschen und der Angst vor 0-8-15 Sex abgeschreckt war, entschieden wir uns etwas Essen zugehen und weiter zu suchen.

Wieder vergingen weitere Stunden des Suchens bis wir uns entschlossen wieder zurück zu fahren und dort auf Suche zu gehen. Es war bereits 2 Uhr, die meisten Häuser hatten bereits geschlossen, für mich galt der Tag schon als gescheitert, aber ich wollte es dennoch durchziehen. Nachdem wir an 2 geschlossenen Bordellen bereits vorbei gefahren sind, war unsere letzte Chance ein etwas außer Orts gelegenes Bordell. Was mir direkt gefiel war der sehr diskrete Parkplatz, von außen konnte man nicht sehen wer Ein und Aus ging.

Ich parkte den Wagen, ging mit meinem Freund zur Tür und betätigte die Klingel. Sofort wurde uns geöffnet und eine außerordentlich, sogar überraschend nette Dame begrüßte uns. Wir wurden in die Lounge geführt wo uns sofort Getränke und Snacks angeboten wurde, die ich nach einem Blick auf die Preisliste dankend ablehnte und ihr mitteilte, dass ich nur auf der Suche nach einer Frau bin. Sie zeigte auf mehrere Frauen die verfügbar waren, mich wunderte nur, dass diese bereits mit Männern sprachen. Ich hab mich erstmal hingesetzt und eine Zigarette geraucht.  Mein Freund sprach direkt eine der Frauen an, klar, für ihn war es nicht das erste Mal und er hatte dementsprechend weniger Hemmungen.

Mir kam es vor als würde ich gleich zum ersten Mal eine Frau nackt sehen, es war wie ein erneutes erstes Mal. Überall waren Männer, ebenfalls Freier, die auch meine Väter sein könnten. Ich wurde angeguckt wie ein Alien und mir kam es so vor als wären Sie mehr an mir, als an den Frauen interessiert.

Ich wurde zunehmend nervöser und hatte Zweifel ob ich überhaupt noch einen hoch bekommen würde. Kurze Zeit nachdem ich saß, setzte sich eine Frau ca. mitte Zwanzig neben mich und fragte ob ich Lust auf ein Getränk hätte. Immer noch von der Preisliste erschrocken antwortete ich Nein und sagte auch Ihr das ich nur auf der Suche nach einer Frau bin. Daraufhin bot sie mir an sich auf Ihr Zimmer zu begleiten. Für 50 Euro dürfte ich wohl alles mit Ihr machen außer Anal und Küsse auf den Mund, klang für mich nach einem mehr als fairen Angebot was ich annahm. Dazu sah sie nicht einmal schlecht aus.

Sie stammte wohl aus Afrika, hatte einen flachen Bauch, einen fülligen Po und ausreichend große Brüste. Zudem war ihr Gesicht auch nett anzusehen. Von den Fakten her keine schlechte Entscheidung. Zudem sprach sie fließend gutes Deutsch, was mir ebenfalls viel meiner Nervosität abnahm. Auch auf dem Zimmer hat sie mich nicht enttäuscht, abgesehen davon das ich mit Ihr gerade einmal 5 Minuten gesprochen habe, hätte man meinen können ich hätte Sex mit einer Frau gehabt die ich bereits seit Wochen kenne. Von Motivationslosigkeit konnte man bei ihr nicht sprechen. Ich habe Sie bereits davor gewarnt das ich wahrscheinlich nicht lange kann, da ich schon lange nicht mehr Sex hatte, trotzdem hat es für 25 Minuten gereicht. Nach dem Sex haben wir uns noch etwas unterhalten und sie erzählte mir, dass Sie nur am Wochenende in dieser Branche arbeitet. Unter der Woche sei sie Rezeptionisten in einem Hotel, was ich ihr auch abnahm. Zum Abschied gab es noch ein High-Five plus eine Nette Umarmung und ich verließ das Bordell, grüßte meinen Freund der bereits vor der Tür auf mich wartete und wir fuhren nach Hause.

Alles in allem kann ich sagen, das meine vorherigen Ängste eigentlich unbegründet waren, hätte ich ein festes Einkommen würde ich solche Dienste bestimmt öfter in Anspruch nehmen. Vielleicht war es aber auch nur Glück, dass ich eine so nette Frau hatte. Noch weniger als vorher versteh ich nur immer noch nicht radikale Feministinnen(Emma), die meinen, Prostitution wäre immer mit Zwang verbunden. Ich habe keine Anzeichen von Zwang (sei es durch einen Zuhälter oder durch finanzielle Umstände) wahrgenommen.

 

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